Am vergangenen Montag (14.09.) hatten wir eine Übung zum Thema „Atemschutz“. Der Einsatz in brennenden und verrauchten Gebäuden unter Atemschutz ist für Feuerwehrleute besonders gefährlich, weshalb hierfür regelmäßige Übungen abgehalten werden müssen. In jener Übung vom Montag wurden die persönliche Schutzausrüstung, die Einsatzkurzprüfung sowie das taktische Vorgehen als Trupp besprochen.
Kernthema des Abends war die sogenannte „Hydraulische Ventilation“ – eine Entrauchungstaktik, bei der Rauch und Hitze mithilfe eines breiten Sprühstrahls aus einer Öffnung (wie einem Fenster oder einer Tür) gesaugt werden. Der rasch ausströmende Wassertropfenkegel reißt die Umgebungsluft und Rauchgase mit und saugt sie ab, was eine schnelle Verbesserung der Sicht- und Temperaturbedingungen im Innenangriff bewirkt, ohne ein zusätzliches technisches Gerät mitführen zu müssen.
Nach einer theoretischen Einführung wurde diese Taktik in der Praxis getestet. Zielobjekt war die verrauchte Schlauchwaschhalle des Feuerwehrhauses. Zwei Gruppen gingen unter Atemschutz in den betroffenen Gebäudeteil vor, setzten einen Rauchvorhang und entrauchten den Raum unter Verwendung eines C-Hohlstrahlrohres.
Nach der Übung wurde noch das richtige Absetzen des Atemschutzgerätes geübt, um mögliche Kontaminationen durch giftige Stoffe zu verhindern.





