In den letzten Tagen war leider sehr viel los: wir wurden sechsmal alarmiert und waren viele Stunden in verschiedenen Einsätzen gebunden.
Mittwoch, 29.07.2026 (2x):
Am Mittwoch wurden wir gemeinsam mit einer Vielzahl an Einsatzkräften zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes gerufen. Zunächst rückten nur unsere beiden Löschfahrzeuge für den Wassertransport gemeinsam mit dem Mehrzweckfahrzeug an. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass wir sowohl mehr Material als auch Personal benötigten, sodass die gesamten Einsatzfahrzeuge unserer Wehr nachrückten: Versorgungs-LKW und Mannschaftstransportwagen mit Mehrzweckanhänger.
Insgesamt waren wir ca. 10 Stunden im Einsatz, stellten mehrere Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung, übernahmen die Wasserförderung, setzen unseren Großraum-Lüfter ein und dokumentierten für die Einsatzabschnittsleitung und Untereinsatzabschnittsleitung an unserem MZF.
Als wäre das nicht genug, gab es kurz nach der initialen Alarmierung noch einen weiteren Einsatz mit einem kleinen Böschungsbrand in unserem Einsatzgebiet Pressath. Dieser konnte dankenswerterweise durch die FF Schwarzenbach und Gmünd bekämpft werden, da unsere wasserführenden Fahrzeuge gebunden waren.




Donnerstag, 30.07.2026:
Am Donnerstagabend wurden wir gegen ca. 22:00 Uhr zu einem Waldbrand gemeinsam mit den umliegenden Feuerwehren alarmiert in den Manteler Forst. Brandgeruch und Feuerschein waren gemeldet, weshalb wir durch die hohe Windgeschwindigkeit von einem stark ausgebreiteten Vegetationsbrand ausgehen mussten. Nachdem die Einsatzstelle erkundet war, unterstützten wir den Erstangriff mit unseren Waldbrandgeräten und den Pendelverkehr mit beiden Löschfahrzeugen. Nach kurzer Zeit übernahmen wir die Führungsunterstützung des Untereinsatzabschnitts mit unserem MZF und stellten unseren Faltbehälter sowie Personal mit dem Versorgungs-LKW. Da abzusehen war, dass der Einsatz längere Zeit dauern würde, rückte unser MTW mit MZA zum Ausleuchten und zusätzlichem Personal nach.
Die Nachlöscharbeiten hielten noch weit über unseren Personalwechsel gegen 8 Uhr an. Nach insgesamt 12 Stunden Einsatz und Reinigungsdienst konnten wir nach Hause.




Freitag, 31.07.2026 (2x):
Am Freitagabend wurden wir gegen 22:30 Uhr erneut alarmiert. Dieses Mal zu einem Kleinbrand einer Hecke im Ortsgebiet. Mit unseren Fahrzeugen LF20 und LF16 rückten wir an und leuchteten die Einsatzstelle von allen Seiten aus. Über den Schnellangriffschlauch konnte der Brand schnell gelöscht werden. Mit Wärmebildkameras kontrollierten wir den betroffenen Bereich, sodass wir die Einsatzstelle sicher verlassen konnten.
Während des Einsatzes gab es eine zweite Einsatzstelle im Ortsgebiet: Ein Anrufer meldete auslaufenden Dieselkraftstoff. Das Mehrzweckfahrzeuge erkundete die Lage und konnte die geringe Menge selbstständig mit Ölbindemittel auffangen.
Samstag, 01.07.2026:
Noch in der selben Nacht klingelten um 00:40 Uhr zum Start des neuen Monats unsere Funkwecker erneut: starker Waldbrandgeruch wurde durch einen Anwohner gemeldet. Wir erkundeten unser gesamtes Ortsgebiet mit MTW und MZF, konnten jedoch keinen Brand feststellen und rückten damit wieder ein.
